Barbarella (1968)

Jane Fonda stürzt sich als Astronautin Barbarella und Abgesandte des Präsidenten der Erde zwecks Rettung des galaktischen Friedens mit dem Schlachtruf „Sieg der Liebe“ in ein opulent-fantasievoll ausgestattetes Weltraumabenteuer, schält sich in der Schwerelosigkeit aus ihrem Raumanzug, begegnet Marcel Marceau in der Rolle des Professor Ping, setzt ihren Flug nach dem Verlust ihres Raumschiffes mit dem blinden Engel Pygar fort, um der „großen Tyrannin“ Anita Pallenberg ihre Aufwartung zu machen – und landet schließlich beim Filmbösewicht Milo O’Shea, um sein „Orgasmotron“ zum Schmelzen zu bringen. Dieses märchenhafte Fantasyabenteuer von Roger Vadim, stets unterschwellig ironisch, aber leider ohne jedes Gespür für Dramaturgie und Timing inszeniert, avancierte als tricktechnisch interessante, sichtbar gemachte Studioproduktion zu einem Meilenstein der Pop-Art, der bis heute großen Einfluss auf andere Kulturschaffende hat. Wirklich gelungen komisch wirkt bis dato allerdings nur noch die haarsträubende „Sex“- und „Verzückungspillen“-Szene zwischen David Hemmings und der Hauptdarstellerin.

Mi., 30. September, 0.20 Uhr, KABEL 1

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