Biikenbrennen – Der Fluch des Meeres

Alles Quatsch, denkt der knallharte Software-Unternehmer Fölster, seiner asthmakranken Tochter Johanna zuliebe von Berlin an die Nordsee verzogen, und verbietet das ihm unbekannte Traditionsfest des Biikenbrennen – eine Art Halloween für Küstenbewohner –, das ausgerechnet vor seiner Haustür stattfinden soll. Dummerweise entpuppt sich der faule Zauber aber als handfester Alptraum und Der Fluch des Meeres schlägt gnadenlos zu: Johanna löst sich in Luft auf. Wer sich für übersinnliche Phänomene und phantastische Abenteuer erwärmen kann, der wird höflich über das doch eher blasse Spiel eines Christoph M. Ohrt hinwegsehen und sich an dem klugen Drehbuch von Timo Berndt, der vorzüglich verzauberten Landschaft um Ottenkoog und einem diabolischen Heinrich Giskes erfreuen, der diesem insgesamt gelungenen Mystery-Thriller zusätzlich Gesicht verleiht.

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