Todeslust

Notdürftig durch etwas Unterwäsche getarnt, schleicht sich Doreen Jacobi als gewiefte Undercover-Polizistin Vanessa in das Privatinstitut des Kamasutra-Lehrmeisters Josef Hecht ein, um dort den bestialischen Mord an dessen ehemaliger Frau und Geschäftspartnerin Monika aufzuklären. Wer nun ob des semantisch irreführend gewählten Titels Todeslust eine Unterrichtseinheit in suizidaler Nekrophilie oder dergleichen erwartet, liegt schief. Michael Keuschs des Öfteren in unfreiwillige Komik kippendes Mörderspiel zeugt einmal mehr von der Unbeholfenheit des Mediums Film gegenüber erotischen Stoffen – und mit indischer Liebeskunst hat es schon gar nichts zu schaffen.

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