Drechslers zweite Chance (2004)

Bei Sebastian Drechsler (Dietmar Bär) läuft schon seit Jahren immer dieselbe Platte. Tagsüber lehrt der Abschleppunternehmer die Falschparker von Dortmund das Fürchten, abends trifft er sich mit seinem Ex-Kollegen Budde (Joachim Król) in der Kneipe. Erst als ein kleiner Junge quasi vom Himmel in seinen 20-Tonner fällt und mit ihm die Dänin Iben (Sofie Lassen-Kahlke) in sein organisiertes Einsiedlerdasein tritt, kommen ein paar Dinge bei dem bärbeißigen Ex-Polizisten ins Rollen. Drechslers zweite Chance präsentiert sich als eher misslungene Mischung aus Buddy- und Liebeskomödie, die sich nur schleppend von Szene zu Szene müht und gleich der radebrechenden Dänin keine klare Sprache entwickelt. Hier wetteifern trockene Ruhrgebiets-Rhetorik und Knallchargen-Komik mit ein paar ernsten Momenten, die Einblicke in eine glücklichere Vergangenheit des ständig übelgelaunten Bandscheiben-Patienten Drechsler erlauben. Unter dem Strich kein Goldener Bär für den sympathischen Wahlberliner Dietmar.

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