Mammamia

Mist, die Welt geht schon wieder unter – für Paula. Die Welt von Paula allerdings ist, wie es private Welten an sich haben, klein und übersichtlich: Paula ist schwanger und stellt ausgerechnet am Muttertag fest, dass es das ewige Glück möglicherweise nicht gibt. Innerhalb von nur wenigen Stunden erlebt sie, wie sich ihre Freundin vom Freund entzweit; wie sich ihr Freund nicht von seinen kleinen Sportsfreunden zu trennen vermag, um ihr endlich mehr Beachtung zu schenken; wie ihre Mutter sich nach 30 Jahren Ehe vom Mann lösen will. Das ist das Schlimmste für Paula: Mammamia gluckt im Kern auf einer Mutter-Tochter-Beziehung. Charaktere, Dialog und Handlung hat Sandra Nettelbeck gut im Griff, aber wenn diese doch in sehr seichtem Gewässer angesiedelte Komödie mit Christiane Paul und Senta Berger in den Hauptrollen tatsächlich das Beste ist, was auf dem Max-Ophüls-Festival 1998 zu sehen war, dann geht die Welt vielleicht wirklich bald unter.

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